WarendorfPresseberichte2020Kleingärtner und das Corona Virus

Kleingärtner und das Corona Virus

Kleingärtnerei in schwierigen Zeiten

Zu diesem Zeitpunkt einmal intensiv über die Auswirkungen der Corona-Zeit nachzudenken macht Sinn.
Wie funktioniert das Leben in unseren Kleingartenanlagen und auf Verbandsebene.
Wie arrangieren sich Vereinsmitglieder und Verbandsvorstände mit der aktuellen Situation?

Die meisten Mitglieder haben Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen, wie zum Beispiel das Versammlungsverbot, Hygienevorschriften und dass kurzfristig alle angedachten Versammlungen, wie zum Beispiel Mitgliederversammlung, Maibaum basteln oder geselliges Beisammen sein (auch in den eigenen Parzellen) abgesagt oder verschoben werden.
Auf Verbandsebene werden Vorstandssitzungen zurzeit digital durchgeführt, sei es als Telefon- oder Videokonferenz (dieser Service wird von verschiedenen Anbietern oft kostenlos angeboten). Die zu fassenden Beschlussvorgaben werden den Vorstandsmitgliedern auf dem Postweg oder per Mail vorab mit der Tagesordnung zugesendet.

Obwohl der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden muss, wird die Kontaktsperre bei vielen Vereinsmitgliedern nicht so negativ wahrgenommen.
Es ist dennoch eine angenehme Geselligkeit spürbar, obwohl Gespräche im empfohlenen Abstand stattfinden müssen, um das Risiko einer Infektion mit dem gefährlichen Corona-Virus zu minimieren.  

Verstärkte Anwesenheit fördert die Kreativität.

Ob Kurzarbeit oder Urlaub; es wird allgemein fleißig renoviert, gepflanzt und investiert, was sich durchaus positiv auf den Gesamteindruck der Kleingartenanlagen auswirkt.
Bei Vielen startet der Gartentag bereits in den frühen Morgenstunden, selbst an regnerischen Tagen hat man ein Ziel.

Auf Grund der Empfehlung am Eingangstor haben fremden Besucher oder Gäste in den Kleingartenanlagen keinen Zutritt.
Dennoch registrieren wir eine verstärkte Anfrage nach freien Gartenparzellen.
Nie war es attraktiver, Mitglied in einem Kleingärtnerverein zu sein und seine eigene Parzelle zu bewirtschaften.

Die Spielplätze sind verwaist und das Lachen der Kinder fehlt. Sie halten sich zurzeit in den eigenen Parzellen auf. Ganz nach Vorschrift.

Marianne Thöne
Schriftführerin
KGV Waldesruh e.V.